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Wer kennt das nicht? Das Enkelchen fällt und verletzt sich. Was tun? Hier hilft eine Online-Veranstaltung für Großeltern, die der Caritas-Familienstützpunkt für den südlichen Landkreis und das Mehrgenerationenhaus der Johanniter anbieten.

„Kinder sind unsere größten Schätze. Doch auch wenn wir noch so gut auf sie achten, gelingt es uns nicht, sie vor allen Gefahren zu bewahren“, betont Caritas-Mitarbeiterin Inge Richter. Daher sollen an einem Vormittag Erste-Hilfe-Kenntnisse für kleinere Unfälle im Haushalt aufgefrischt und Maßnahmen besprochen werden, die man einleiten kann, um den Enkelkindern sicher zu helfen. Egal, ob es das Entfernen einer Zecke ist, der Umgang mit einem ausgeschlagenen Zahn oder das Versorgen einer Schürf- oder Platzwunde, - alles sind Themen, die angesprochen werden.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Großeltern und Enkel – ein starkes Team“ und findet statt am Donnerstag, 29. April von 9:45 bis 12:00 Uhr. Zur Teilnahme wird ein Smartphone, Tablet o.ä. mit Internetzugang benötigt, sowie eine Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 29. April. Vor der Veranstaltung erhalten die Interessierten per E-Mail den Link zur Teilnahme am Online-Seminar. Hierzu muss keine Software heruntergeladen werden. Kosten entstehen den Teilnehmenden nicht.

Bedingt durch die Corona-Pandemie war der MartinsLaden in Miltenberg geschlossen. Nun ist er wieder geöffnet.

Die Ausgabetage richten sich nach den Nummern auf den MartinsLaden-Ausweisen: ungerade in den ungeraden Kalenderwochen, gerade in den geraden Kalenderwochen.

Der MartinsLaden in Miltenberg ist Anlaufstelle für Alleinerziehende, Arbeitslose, bedürftige Familien, Obdachlose und andere finanziell Benachteiligte, die hier gespendete Lebensmittel und andere Waren erhalten können. Er wird von der Caritas, den katholischen und evangelischen Pfarreien Miltenbergs sowie der Sparkasse getragen. Nähere Informationen finden sich hier: https://www.caritas-mil.de/beratung-und-unterst%C3%BCtzung/martinsladen

Derzeit wird das Gelände der ehemaligen Traditionsgaststätte „Zum Schwanen“ in Bürgstadt mit neuem Leben erfüllt: Es entsteht das Senioren- und Sozialzentrum Schwanenhöfe, in das nun Leitung und Verwaltung der Caritas-Sozialstation sowie mehrere Beratungsdienste einziehen. Die bisherigen Telefonnummern bleiben gültig. Die Fertigstellung der Tagespflege, der ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Seniorinnen und Senioren sowie der Umzug der örtlichen Caritas-Sozialstation Bürgstadt und des Service-Wohnens erfolgt im Laufe des Jahres 2021.

Statt wie bisher in der Eichenbühler Straße in Miltenberg werden Leitung und Verwaltung der Caritas-Sozialstation St. Franziskus sowie die Angebote Essen auf Rädern und Hausnotruf ab Februar in der Hauptstr. 41 in Bürgstadt zu erreichen sein. Dies betrifft auch die Schuldner- und Insolvenzberatung, das Projekt FairMieten, die Allgemeine Sozialberatung sowie die Sprachvermittler*innen. Die Sozialstation der Caritas wird durchgehend telefonisch erreichbar sein, bei den Beratungsdiensten kann es am 1. und 2. Februar sein, dass diese schlechter zu erreichen sind. Ab Mittwoch, 3. Februar wird der Betrieb wieder wie gewohnt verlaufen.

Die Sozialstation ist dann unter 09371 97 89 -50 erreichbar, Essen auf Rädern und Hausnotruf unter -58, Schuldner- und Insolvenzberatung über die Nummer -57 (montags bis donnerstags 10 bis 12 Uhr), das Projekt FairMieten unter -55, die Allgemeine Sozialberatung unter -545 und die Sprachvermittler über Mobiltelefon 0178 300 28 02 (montags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 14 bis 16 Uhr).

Der Familienstützpunkt Süd des Caritasverbandes Miltenberg setzt das Format Familienfragen.Digital.Kompakt fort und widmet sich nochmals dem Thema „Schreien und Toben der kleinen Wutzwerge – Kinder gelassen durch das Trotzalter begleiten“.

Beim nächsten virtuellen Angebot des Caritas-Familienstützpunktes geht es um etwas, das viele Eltern von Kleinkindern gut kennen: das Trotzalter und hier konkret die Frage, wie Eltern mit Kindern im Alter von ca. zwei bis vier Jahren damit umgehen können. Dazu gibt es Infos, Tipps und die Möglichkeit, sich virtuell mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Die Reihe Familienfragen.Digital.Kompakt findet vierzehntägig statt und bietet für Eltern interessante Themen. Diese richten sich nach den Interessen der Teilnehmenden und werden aufgrund der eingehenden Anregungen, Nachfragen und Wünsche ausgewählt. Dieses digitale Angebot der Caritas wird in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach und der Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes für interessierte Eltern angeboten.

Der kommende Termin zum Thema „Trotzalter“ findet am Mittwoch, 21. April von 18:00 bis18:30 Uhr statt. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 09371 97 89 47.

„Körper, Liebe, Doktorspiele“, so lautet der Titel eines Informationsabends für Eltern zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern im Vorschulalter. Der Caritas-Familienstützpunkt für den südlichen Landkreis setzt damit sein Angebot fort.

Frühkindliche Sexualerziehung soll Kinder stark und selbstsicher machen und ihre Beziehungs- und Liebesfähigkeit fördern. Dabei gilt: Jedes Kind entwickelt sich nach seinem eigenen Rhythmus und zeigt seine individuellen Eigenheiten. Es ist wenig erstaunlich, dass Eltern daher manchmal unsicher sind, wie sie mit Fragen der Kinder zum Thema Fortpflanzung und Sexualität umgehen sollen. Oder sie sind verunsichert durch bestimmte Verhaltensweisen der Mädchen und Jungen.

In der Veranstaltung „Körper, Liebe, Doktorspiele“ werden Informationen zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern gegeben, um Eltern besser auf diese Situationen vorzubereiten. Sie erfahren, wie verantwortliche Sexualerziehung gestaltet werden und welchen Beitrag sie zum Schutz der Kinder vor sexuellen Grenzverletzungen leisten kann.

Referentin ist Silvia Rodenfels, Diplom-Sozialpädagogin und Sexualpädagogin der pro-familia-Beratungsstelle Aschaffenburg. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 20. April ab 19 Uhr unter den aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt beim Familienstützpunkt Süd im Franziskushaus des Caritasverbandes, Hauptstr. 60 in Miltenberg. Anmeldung ist erforderlich beim Caritas-Familienstützpunkt, Hauptstr. 60, 63897 Miltenberg, Tel. 09371 / 9789-47 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Räume endlich dein Zimmer auf!" „Du sitzt schon zulange vor dem Fernseher!“ Viele Eltern kennen diese sich wiederholenden Ermahnungen und die daraus folgenden Streitereien und Machtkämpfe mit den Kindern. Sie wissen um die Probleme, wenn die Kinder sich nicht an Absprachen oder Regeln halten. Der Caritas-Familienstützpunkt für den Süd-Landkreis und seine Kooperationspartner reagieren darauf mit einer Online-Veranstaltung.

Familienkonferenz nennt sich ein Lösungsmodell für die genannten Probleme. Dieses Konzept stellt Caritas-Mitarbeiterin Inge Richter am Mittwoch, 7. April von 18:00 bis 18:30 Uhr kurz und kompakt vor. Durch die Familienkonferenz bekommen Eltern und Kinder die Möglichkeit, Veränderungswünsche zu besprechen, Verantwortungsbereiche aufzuteilen und Abläufe neu auszuprobieren. Streitereien kann somit vorgebeugt werden. Die Kinder erfahren, dass sie von Anfang an Teil der Familie sind, sich aktiv einbringen können und ihre Anliegen ernst genommen werden. So kann sich ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, in dem jeder Verantwortung übernimmt.

Das virtuelle Angebot Familienfragen.Digital.Kompakt, in dessen Rahmen die Familienkonferenz vorgestellt wird, findet jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat statt und wird vom Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach, dem Stützpunkt Süd der Caritas und der Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes für Eltern angeboten. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mittels Telefon 09371 97 89 47.

Sie findet im Rahmen der Reihe „Vatertag(e)“ statt, die Spaßwanderung, zu der Väter mit ihren Kindern sowie Großväter mit den Enkeln eingeladen sind. Auf dem Smart-Pfad zwischen Mudau und Ünglert warten einige Überraschungen.

Der Smart-Pfad verläuft von Mudau bis Amorbach. Die Spaßwanderung durch Wald, Feld und Flur umfasst den Teilabschnitt von Mudau nach Ünglert und wieder zurück. Dabei werden drei von den insgesamt sechs Spielstationen des Smart-Pfades kennengelernt. Jede der Stationen hat ein eigenes Thema wie „knobeln & experimentieren“, „Wasser erforschen“ oder „beobachten & bestimmen“. An den Stationen und auf dem Weg gilt es, einige Aufgaben zu lösen.

Die Strecke ist insgesamt ca. 8 km lang und hat rund 120 Höhenmeter. Die Wanderung ist für Kinder ab 6 Jahre geeignet und wird von Werner Ulbricht vom Odenwaldklub Miltenberg geführt. Termin des kostenfreien Angebots ist Sonntag, 25. April 2021, Beginn um 13 Uhr am Treffpunkt Mainzer Tor/Laurentiuskapelle in Miltenberg. Anmeldung ist erforderlich bis 16. April beim Familienstützpunkt des Caritasverbandes, Hauptstr. 60, 63897 Miltenberg, 09371 9789 – 47, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

„Ihr braucht mal frischen Wind und ein paar neue Gesichter? Dann trefft euch mit uns online bei wonder.me!“ So laden die Jugendzentren aus Miltenberg, Kleinheubach und Niedernberg zu einem Online-Angebot ein.

Caritas-Mitarbeiterin Franziska Frankenberger vom Jugendzentrum Miltenberg betont, dass sich „Kids und Jugendlichen ab 10 Jahren, die Lust haben, sich auszutauschen, zu quatschen oder online etwas zu spielen“ angesprochen fühlen sollen. Die von der Caritas organisierten Jugendzentren in Miltenberg und Kleinheubach und der kommunale Jugendtreff Niedernberg unterbreiten als Kooperationsprojekt dieses Online-Angebot. Auf der Plattform wonder.me können sich alle Interessierten treffen, um neue Gesichter kennen zu lernen und Gesellschaftsspiele miteinander zu spielen. Beim ersten Treffen am 25. Februar wurden erfolgreich Begriffe bei dem Spiel Codenames erraten und zeichnerisches Talent bei den Montagsmalern bewiesen.

Die nächsten Termine sind am 5. März von 19 bis 21 Uhr sowie am 12. März von 18 bis 21 Uhr. Wer schon vorab einen Technik-Check machen möchte, kann sich am Donnerstag, 4. März von 19 bis 20 Uhr mit den Teams der Jugendzentren online treffen. Der Link für alle Termine bleibt auch weiterhin https://www.wonder.me/r?id=c87f7278-bb2b-4782-af3a-4952c59665b4 .

Für die Veranstaltungstage ist ein Passwort eingestellt, welches abgefragt werden kann über die Mailadressen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Informationen gibt es auch bei den Instagram-Accounts der Jugendtreffs Miltenberg und Kleinheubach: Jugendtreff.Mars sowie Jugendzentrum.miltenberg. Für Hilfe bei der Anmeldung (auf Englisch) finden sich im Netz bebilderte Erläuterungen, z.B. als anleitung-wonder.pdf bei bayern-innovativ.de.

Zusätzlich zu den geplanten Terminen wird es auch spontane Schlecht-Wetter-Treffs geben. Es lohnt sich also, online immer mal wieder reinzuschauen auf den genannten Instagram-Accounts.

Bild: Online-Besprechung der Verantwortlichen
Foto/Screenshot: Frankenberger/Caritas MIL

„Mir ist bekannt, wie schwer es sein kann, wenn man ohne fremde Hilfe irgendwo neu anfangen soll.“ Der das sagt ist Sprachvermittler im neuen Caritas-Projekt. Durch dieses Angebot helfen ehrenamtliche Übersetzer bei Behördengängen, Beratungsterminen oder anderen Anlässen, bei denen eine Übersetzung zwischen Deutsch und der jeweiligen Muttersprache sinnvoll ist.

Aktuell haben sich 20 Personen gemeldet, die Interesse an einer Mitwirkung im Projekt Sprachvermittler/innen haben. Sie alle verfügen über einen Migrationshintergrund, sind teils schon über 30 Jahre in Deutschland, teils kamen sie als Flüchtlinge in den Jahren 2015/2016 hierher. Sie verfügen über gute bis sehr gute Deutschkenntnisse. Bei einigen dieser Ehrenamtlichen liegen bereits Erfahrungen als Sprachvermittler/innen vor. Sie sind z.B. auch für den Verein Frauen für Frauen in Erlenbach tätig.

Die Sprachkompetenzen sind sehr vielfältig und reichen von Arabisch oder Dari (afghanisches Persisch) über Griechisch und Französisch bis hin zu Polnisch, Rumänisch, Russisch oder Somalisch bzw. Türkisch.

Bereits im September wurde eine Grundlagenschulung für die ersten acht Sprachvermittelnden zur Vorbereitung auf den Einsatz veranstaltet. Themen waren hier die Informationen zum Ablauf des Projektes und ein interkulturelles Training durch die Beantwortung der Fragen „Was verstehen wir unter erfolgreicher Integration?“, „Was erwartet eine aufnehmende Gesellschaft?“ oder „Warum verlässt jemand seine Heimat?“ Ebenso ging es um Kulturmodelle und daraus resultierende Kulturmissverständnisse, das Verhalten beim Übersetzen bis hin zur Rolle der sprachvermittelnden Ehrenamtlichen. Seither können erste Anfragen von Behörden, Einrichtungen usw. entgegengenommen werden.

Die Ehrenamtlichen sind motiviert und wollen anderen Menschen helfen. Sie kennen selbst die anfänglichen Schwierigkeiten in Deutschland und wissen, was es heißt in einem Land anzukommen. Eine der Helferinnen betont dann auch aus eigener Erfahrung: „Ich engagiere mich als Sprachvermittlerin, weil es sinnvoll ist und ich helfen kann.“

Antje Roth-Rau, Koordinatorin des Projektes, und ihre Kollegin Rima Hankir sind erreichbar beim Caritasverband für den Landkreis Miltenberg, über die Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder persönlich in der Hauptstr. 41, Bürgstadt, jeweils montags 10 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 16 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, da coronabedingt ein Einlass ohne Terminvergabe nicht möglich ist.

 

Bild: Irina Renz (links) übersetzt beim Gespräch in einer Caritas-Beratungsstelle; die ehrenamtliche Dolmetscherin hat selbst erlebt, dass vor allem gebildete Menschen mangels Sprachkenntnissen eher zurückhaltend sind.  
Foto: Hankir, Caritas MIL

Im Frühjahr 2020 wurde sie gestartet, die Kampagne „Solidarität MIL“. Seit damals ist klar, dass auch im Kreis Miltenberg viele Menschen unter den Ausgangsbeschränkungen leiden oder in ihrer materiellen Sicherheit bedroht sind. Ihnen bietet der Caritasverband weiterhin Hilfe und Unterstützung an. Um die zusätzlichen finanziellen Leistungen zu ermöglichen, ist Solidarität weiter gefragt.

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Nicht nur die finanziellen Schwierigkeiten steigen, sondern auch die psychischen Probleme nehmen zu. Die Kombination von Homeschooling und Homeoffice bringt Eltern an ihre Grenzen, Menschen dürfen ihre Angehörigen in Krankenhäusern oder Seniorenheimen nicht mehr besuchen und die Bedrohung durch das Virus rückt näher, denn inzwischen kennt wohl jeder mindestens eine Person, die schwerwiegend an Covid-19 erkrankt ist. Gerade in diesen Zeiten brauchen Menschen Begleitung. Die Miltenberger Caritas hält daher auch in der aktuellen Krise nicht nur die häusliche Pflege, sondern auch ihr breites Beratungsangebot aufrecht, selbstverständlich unter Pandemie bedingten Schutzmaßnahmen. Neben der Schuldner- und Insolvenzberatung, der Erziehungs-, Sucht- und Flüchtlingsberatung ist besonders die Allgemeine Sozialberatung zu nennen, die in finanziellen Notlagen auch durch Lebensmittelgutscheine oder kleine Geldbeträge unterstützen kann. Dies alles geschieht parallel zu den Aktivitäten der MartinsLäden in Miltenberg und Erlenbach, die Lebensmittel unter Pandemiebedingungen an finanziell schlecht gestellte Familien abgeben. In diesen Projekten wirken die Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt und die Evangelische Kirchengemeinde Miltenberg, der Kreis-Caritasverband sowie die Caritas-Sozialstation Erlenbach und die Sparkasse Miltenberg/Obernburg gemeinsam, um den zunehmenden Bedarf zu decken.
Auch nach einem Jahr Corona-Pandemie gilt: Der Grad der psychischen und wirtschaftlichen Betroffenheit ist zwischen den Menschen sehr unterschiedlich. Durch die wochenlange Schließung des eigenen Geschäftes, ihrer Gaststätte oder ihres Dienstleistungsbetriebes, nun schon zum zweiten Mal, werden Belastungsgrenzen sehr schnell erreicht. Darlehen können nicht mehr bedient oder Mieten nicht mehr gezahlt werden. Andere Menschen müssen auf Grund von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit nun jeden Euro umdrehen. Besonders hart trifft es diejenigen, die vorher schon nicht viel hatten, keine Rücklagen bilden konnten. Durch das Wegbrechen von Zuverdienstmöglichkeiten wie Minijobs oder anderer Unterstützungssysteme gelingt es ihnen nicht mehr, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Caritas steht vielen von ihnen helfend zur Seite. Daran hat sich im Jahr zwei der Corona-Pandemie nichts geändert.

Ein Angebot, das der Vereinsamung von Menschen entgegenwirken soll, hat der Fachdienst Gemeindecaritas ebenfalls zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft St. Martin aus der Taufe gehoben: Das „Babbelfon“ ermöglicht Menschen einen Gesprächspartner zu finden und sich einmalig oder öfter über Alltagsprobleme auszutauschen. Zudem bietet der Caritas-Familienstützpunkt sein Kummertelefon an, das sich speziell an Familien mit besonderen Belastungen während der Corona-Krise wendet.

Um den Menschen weiterhin in durch die Pandemie ausgelösten Notlagen helfen zu können, bittet der Wohlfahrtsverband daher die Bevölkerung um Mithilfe. Unter dem Stichwort „Solidarität MIL“ sind Spenden auf folgende Konten möglich: Sparkasse Miltenberg-Obernburg, IBAN: DE85 7965 0000 0620 1011 05 oder Raiffeisen-Volksbank Miltenberg eG, IBAN: DE92 5086 3513 0001 8302 01. Über die Homepage ist auch eine unkomplizierte Onlinespende möglich. Das Geld kommt ausschließlich und ohne Abzug von Verwaltungskosten dem angegebenen Zweck zugute.

 

Bild: Rettungsring - Symbol für Hilfe in der Not

Foto: C. Nasemann

Landkreis Miltenberg. Die Leitungsstelle der Psychosoziale Beratungsstelle der Caritas wird ab Januar 2021 weiblicher. Zwei Fachkräfte teilen sich ab sofort gleichberechtigt die Aufgaben der Stellenleitung.

Bisher war Diplom-Sozialpädagoge Christof Nasemann allein für die Leitung der Miltenberger Suchtberatung zuständig. Seit Januar 2021 teilt er sich nun gleichberechtigt mit Diplom-Sozialpädagogin Birgit Kügler diese Aufgabe. „Es waren nicht nur organisatorische Belange, die zu dieser Entscheidung führten“, meint Nasemann. „Es wurde auch Zeit, die Leitung breiter aufzustellen und weiblicher zu machen.“ Kügler arbeitet seit fast 22 Jahren im Team der Psychosozialen Beratungsstelle. „Ich habe den besten Beruf, den ich mir vorstellen kann, denn ich darf Menschen bei Veränderungsprozessen begleiten“, sagt sie. Auf die neuen Herausforderungen in der Doppelspitze freut sie sich.

Aber auch die inhaltliche Arbeit der Beratungsstelle passt sich an die Zeit an. So entwickeln sich durch die schnelle Digitalisierung und die Glücksspielsucht, die durch ein immer größer werdendes Angebot an Online-Glücksspielen und Sportwetten zunimmt, andere Schwerpunkte und zusätzliche Herausforderungen. Die neue Doppelspitze mit dem gesamten Team der Caritas-Suchtberatung stellt sich den Anforderungen auch in Zukunft mit fachlicher Kompetenz.

Die Psychosoziale Beratungsstelle ist als einziger Fachdienst für Suchtfragen für den ganzen Landkreis Miltenberg zuständig. Weitere Informationen gibt es unter suchtberatung.caritas-mil.de oder facebook.com/carimil.

Bilder: Birgit Kügler und Christof Nasemann – die Doppelspitze der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas im Kreis Miltenberg
Fotos: Caritas MIL

Der Familienstützpunkt Süd des Caritasverbandes Miltenberg setzt das neue Format „Familienfragen.Digital.Kompakt“ mit dem Thema „Trotzalter“ fort.

Beim nächsten virtuellen Angebot geht es um eine Sache, die viele Eltern von Kleinkindern gut kennen: das Trotzalter und hier konkret die Frage, wie Eltern mit ihren Kindern im Alter von ca. zwei bis vier Jahren damit umgehen können. Hierzu gibt es Infos und Tipps für die Eltern und die Möglichkeit, sich virtuell mit anderen darüber auszutauschen.

Die Reihe Familienfragen.Digital.Kompakt. findet vierzehntägig statt und bietet für Eltern interessante Themen. Die weiteren richten sich nach den Interessen der Teilnehmenden und werden aufgrund der eingehenden Anregungen, Nachfragen und Wünsche gestaltet. Dieses digitale Angebot der Caritas wird in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach und der Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes für interessierte Eltern angeboten.

Der kommende Termin zum Thema „Trotzalter“ findet am Mittwoch, 10. Februar 2021 von 16:00 bis16:30 Uhr statt. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 09371 97 89 47.

 

Bild: Spielendes Kind
Foto: Inge Richter


Der Familienstützpunkt Süd der Caritas bietet erneut Online-Beratung

Kreis Miltenberg. Der Familienstützpunkt Süd des Caritasverbandes Miltenberg setzt das neue Format „Familienfragen.Digital.Kompakt“ mit dem Thema „Trotzalter“ fort.

Beim nächsten virtuellen Angebot geht es um eine Sache, die viele Eltern von Kleinkindern gut kennen: das Trotzalter und hier konkret die Frage, wie Eltern mit ihren Kindern im Alter von ca. zwei bis vier Jahren damit umgehen können. Hierzu gibt es Infos und Tipps für die Eltern und die Möglichkeit, sich virtuell mit anderen darüber auszutauschen.

Die Reihe Familienfragen.Digital.Kompakt. findet vierzehntägig statt und bietet für Eltern interessante Themen. Die weiteren richten sich nach den Interessen der Teilnehmenden und werden aufgrund der eingehenden Anregungen, Nachfragen und Wünsche gestaltet. Dieses digitale Angebot der Caritas wird in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach und der Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes für interessierte Eltern angeboten.

Der kommende Termin zum Thema „Trotzalter“ findet am Mittwoch, 10. Februar 2021 von 16:00 bis16:30 Uhr statt. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 09371 97 89 47.

Bild: Spielendes Kind
Foto: Inge Richter

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