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„Geschwister – sie lieben und sie streiten sich“ ist ein Thema, mit dem sich die beiden Familienstützpunkte im Landkreis Miltenberg schon früher beschäftigt hatten. Nun laden sie Eltern ein, sich den Fragen rund um diese Themenstellung online zu nähern. Damit wird zudem ein neues Online-Angebot begründet.

Der Familienstützpunkt für den südlichen Landkreis, der beim Caritasverbandes Miltenberg angesiedelt ist, der Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach und die Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes starten 2021 mit dem digitalen Format „Familienfragen. Digital. Kompakt.“ Das neue Angebot findet vierzehntägig mittwochs von 16.00 bis 16.30 Uhr online statt. In diesen 30 Minuten werden kompakt Fragen beantwortet oder Themen rund um die Familie vorgestellt.

Beim Start des neuen virtuellen Angebots geht es um ein Thema, das viele Eltern gut kennen: Geschwisterstreit und wie Eltern damit umgehen können. Hierzu gibt es Infos und Tipps sowie die Möglichkeit, sich virtuell mit anderen Eltern darüber auszutauschen. Die weiteren Themen richten sich nach den Anregungen, Nachfragen und Wünschen der Teilnehmenden.

Der erste Termin der Reihe findet am Mittwoch, 27. Januar 2021 von 16:00 bis16:30 Uhr statt. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 09372 70 63 805.

Bild: Mutter und Kind vor PC
Foto: Inge Richter

Der Caritasverband sucht für die Flüchtlings- und Integrationsberatung eine/n

Sozialpädagogen/-pädagogin,

Sozialarbeiter/-in

oder Person mit vergleichbarer Qualifikation

(m/w/d)

ab 1.4.2021. Die Stelle ist vorläufig bis zum 31.12.2021 befristet. Es ist sowohl Voll- als auch Teilzeitarbeit möglich.

Ihre Aufgaben:

  • Beratung von Flüchtlingen zum Asylverfahren, psychosoziale Beratung, Krisenintervention
  • Unterstützung bei der Alltagsbewältigung, Arztbesuche, Kontaktaufbau zu Kindergärten und Schulen, Organisation niederschwelliger Gruppenangebote
  • Netzwerkarbeit, Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen-Initiativen, Kirchengemeinden und anderen Fachdiensten
  • Mitwirken bei der Öffentlichkeitsarbeit, Eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung von Flüchtlingen

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes entsprechendes Studium
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • PKW-Führerschein
  • Identifikation mit den Zielen der Caritas

Wir bieten:

  • Arbeit im professionellen Team
  • Vergütung nach AVR des Deutschen Caritasverbandes
  • Supervisions- und Fortbildungsmöglichkeit
  • Zusatzversorgung und Beihilfeversicherung

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben.

Bewerbungen an:
Caritasverband für den Landkreis Miltenberg e.V., Frau Hörnig, Hauptstr. 60, 63897 Miltenberg
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zu unserem Foto, das auch die diesjährige Weihnachtskarte der Miltenberger Caritas ziert: Ein verhangener Himmel, ein mächtiger, fast bedrohlich wirkender Baum, davor ein kleines Licht, das dennoch - oder gerade weil es so klein erscheint - unseren Blick auf sich zieht. Unser Titelfoto ist in diesem Jahr kein strahlendes Bild eines prächtigen Sternes mit einem Schweif, es ist keine Krippenszene mit mehr oder minder exotischen Personen und Tieren, es ist fast nur ein kleines Licht.
Für uns steht es symbolisch für das Geschehen der ersten Weihnacht. Die Geburt des Menschensohnes bringt ein Licht der Hoffnung in eine düstere Welt. Nicht mit Heerscharen und Getöse, nicht mit Pomp in einem Palast erscheint Jesus auf Erden, sondern bescheiden, in einem Stall, von nur wenigen beachtet. Wie dieses Licht, das in einem kleinen Garten irgendwo in Deutschland aufgenommen wurde.
Genau deshalb fiel unsere Wahl auf dieses Bild.

 

Grüß Gott!

Ein Jahr mit besonderen Herausforderungen liegt hinter uns. Auch für die Caritas im Kreis Miltenberg brachte die Pandemie massive Umstellungen und viele Schwierigkeiten, die zu meistern waren. Auf die rund 270 Beschäftigten kamen sehr unterschiedliche Herausforderungen zu, je nach den Abteilungen und Projekten, in denen sie arbeiten. Bisher konnten wir diese notwendigen Veränderungen meistern und den coronabedingten Auflagen gerecht werden.

Bei all diesen Problemen und zusätzlichen Aufgaben haben wir aber nie vergessen, wer im Mittelpunkt unserer Arbeit steht und was das Wesen unseres Tuns ist: den Menschen, die sich an uns wenden, zu helfen, sie zu beraten, sie zu pflegen oder sie zu unterstützen. Wir sind daher froh, dass alle Dienste und Angebote weiterarbeiten konnten, wenn auch manchmal mit geringen Einschränkungen.

Die weihnachtliche Zeit ist auch für uns eine schöne Gelegenheit zum Innehalten nach einem Jahr besonderer Anstrengungen. Das Wesentliche an diesem christlichen Fest geht allzu oft im Trubel der Feiertagsvorbereitungen unter. So wollen wir nicht nur mit unserem diesjährigen Bild auf der Weihnachtskarte an die Stille und Bescheidenheit der ersten Weihnacht erinnern.
Wir hoffen darüber hinaus, dass uns selbst etwas von der weihnachtlichen Freude und Ruhe beschert sein wird.
Wir hoffen dies für alle Menschen, die sich uns anvertrauen.
Wir hoffen dies auch für alle, die diese Zeilen lesen!

Mit diesen Gedanken wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest – und einen guten Übergang in das neue Jahr 2021!

Ihr
Caritasverband für den
Landkreis Miltenberg e.V.

 

 

 

Foto: Dr. Burkard Ruppert, Frankfurt/Main

Spendenübergaben sehen in Coronazeiten anders aus als sie bisher üblich waren. Aber auch von Abstandspflicht und Mundschutz ließen sich die Vertreterinnen der Firmen ADAPT und Kindermann nicht abhalten, ein besonderes Päckchen beim Caritasverband in Miltenberg abzugeben.

Alina Hohmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Großheubacher ADAPT Elektronik GmbH, und Diana Gerner aus der Geschäftsleitung der Firma Kindermann GmbH hatten eine besondere Bescherung für den Miltenberger Kreisverband der Caritas parat: 2.000 Euro für die Tagespflege in Sulzbach, um ein Klimagerät zur Reinigung der Luft anzuschaffen, was gerade in Coronazeiten wichtig ist. Während dieser Betrag durch ADAPT aufgebracht wurde, spendete die Firma Kindermann ein professionelles Rednerpult sowie Whiteboard für die immer wichtiger werdenden Schulungen beim Miltenberger Caritasverband.

Heinrich Almritter, Geschäftsführer der Kreis-Caritas, bedankte sich bei Alina Hohmann und Diana Gerner für die großzügigen Spenden. In einem für alle schwierigen Jahr ist, so der Caritas-Geschäftsführer, die Solidarität noch wichtiger als in den Jahren zuvor. Um für Pflegebedürftige sowie Menschen in Krisensituationen da sein zu können, ist ein Wohlfahrtsverband wie die Caritas immer auch auf die Spendenbereitschaft der Menschen und Firmen im Landkreis angewiesen.

Bild: Caritas-Geschäftsführer Heinrich Almritter, Alina Hohmann von ADAPT Elektronik GmbH und Diana Gerner von der Firma Kindermann GmbH (v.l.n.r.)
Foto: Eckert/Caritas MIL

Unsere Beratungsdienste ist auch während des erneuten Lockdowns für Telefonische und Online-Beratung erreichbar!

Persönliche Beratungsgespräche sind im Einzelfall unter besonderen Schutzmaßnahmen möglich.
Zum Schutz der KlientInnen sowie der MitarbeiterInnen sind Besuche in den Beratungsstellen nur unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen möglich.
Folgendes gilt es zu beachten:
• Termine müssen vorab telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.
• Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist bereits ab der Eingangstüre zu tragen.
• Voraussetzung für ein vereinbartes persönliches Gespräch ist das pünktliche Erscheinen, da die BeraterInnen ihre KlientInnen im Eingangsbereich abholen.
• Die allgemeinen Hygieneregeln sowie der Mindestabstand von 1,5 m sind stets einzuhalten.

Erreichbarkeit vom 24.12.2020 bis 10.01.2021:
• Vom 24.12.2020 bis 10.01.2021 werden unsere Beratungsdienste - wenn auch in einer geringeren Personalstärke - weiterhin für Sie erreichbar sein (Feiertage und Wochenenden ausgenommen).
• Rund um die Uhr ist die Telefonseelsorge besetzt: Tel. 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222
• Das Corona-Babbelfon bietet während der Kontaktbeschränkungen die Möglichkeit mit ehrenamtlich Engagierten über all das zu babbeln, was einen bewegt und interessiert. Werktags und auch an den Weihnachtsfeiertagen ist das Corona-Babbelfon zwischen 9 und 17 Uhr unter der Nummer 09371 6019718 erreichbar (wenn niemand persönlich abnimmt, einfach eine Nachricht für einen Rückruf hinterlassen).
Nutzen Sie gerne auch die Möglichkeiten der Onlineberatung: www.caritas.de/onlineberatung

Der Caritasverband für den Landkreis Miltenberg teilt mit, dass der wegen der Corona-Krise geschlossene Caritas-Treffpunkt Café fArbe bis auf weiteres geschlossen bleibt. Allerdings werden notwendige Umbauarbeiten durchgeführt.

Auch wenn die Wiederöffnung von Gastronomiebetrieben wieder zugelassen werden sollte, wird dies nur unter Wahrung der aktuell gültigen Abstandsregelungen und Hygienestandards möglich sein. Die räumliche Enge im Untergeschoss des fast 400 Jahre alten ehemaligen Franziskanerklosters, in dem sich das Cafe fArbe befindet, wird einer Wiedereröffnung zu Corona-Zeiten entgegenstehen.

Eine Ausweichlösung steht nicht zur Verfügung, da die Bauarbeiten für die Errichtung des neuen Kinder- und Familienzentrums im Klostergarten noch einige Monate fortgesetzt werden. Teil dieser Bauarbeiten sollte im Jahr 2021 auch die Schaffung eines sicheren Zugangs für die Familien sein, die von der Miltenberg Hauptstraße zum Kinder- und Familienzentrum im Klostergarten gelangen wollen. Da hier auch der Bereich des Cafés berührt wird, hat die Caritas nun entschieden, den Zeitraum bis zum Ende der Pandemie zu nutzen, die notwendigen Umbaumaßnahmen vorzuziehen.

Durch die Kontaktbeschränkungen fühlen sich viele Menschen einsam, weil sie nicht mehr unter Leute kommen, oder weil Besuche nicht wie sonst möglich sind. Darum ist das Corona-Babbelfon wieder aktiv. Anders als im Frühjahr gibt es keine festen Zeiten, sondern über die Nummer des Babbelfons 09371 6019718 wird ein Telefonpartner oder eine Telefonpartnerin vermittelt. Mit dieser Person kann man dann einmal, mehrfach oder regelmäßig telefonieren - ja nach Vereinbarung. Interessierte können werktags zwischen 9 und 17 Uhr anrufen und - wenn niemand persönlich dran ist - eine Nachricht für einen Rückruf hinterlassen.

Hinter dem Angebot des Corona-Babbelfons steht die Gemeindecaritas des Caritasverbands im Landkreis Miltenberg und die Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt. Informationen zum Corona-Babbelfon gibt es auch unter der Nummer 09371 6019718.

Lern- und Experimentierräume zur Digitalisierung in Pflegeberufen (PFL-EX) ist ein Projekt, an dem auch die Caritas Miltenberg beteiligt ist.

Nun wurde ein Abschlussvideo vorgelegt: https://vimeo.com/475494497/882a8c0e79

 

Sie war mehr als nur eine Krankenschwester: Leonie Meisenzahl-Correia gestaltete ihre Arbeit bei der Caritas-Sozialstation mit Herzblut und großer Sachkenntnis, mit Hinwendung zu den Patientinnen und Patienten genauso wie mit Verbundenheit zum Caritasverband und seinen Werten. Nun geht sie nach rund 30 Caritas-Jahren in den Ruhestand.

Als sie 1991 zur Außenstelle Bürgstadt der heutigen Sozialstation St. Franziskus kam, konnte sie noch die legendäre Schwester Kunhilde vom Orden der Erlöserschwestern als Kollegin erleben. 1999 wurde dann in Bürgstadt ein selbstständiges Team gegründet und Leonie Meisenzahl-Correia übernahm die Leitung der drei Krankenschwestern und baute das Personal bis auf heute ca. 25 Mitarbeitende aus. Drei Umzüge musste die Leiterin bewältigen, um den zunehmenden Bedürfnissen der Station gerecht zu werden. Ebenfalls drei Geschäftsführer und zwei kommissarische Leitungen des Kreis-Caritasverbandes sowie vier Pflegedienstleiterinnen erlebte sie in den rund 30 Jahren ihrer Tätigkeit.

Ein großer Einschnitt war die Einführung der Pflegeversicheng 1995. Vorher verordnete der Arzt die Pflege, die über die Krankenkasse abgerechnet wurde. Seit der Pflegeversicherung beauftragt die zu pflegende Person selbst den Pflegedienst, die Kunden erhalten auch zusätzliche Leistungen, z.B. hauswirtschaftliche Arbeiten, Betreuung, Pflegeberatung, Hilfsmittel, Verhinderungs- und Kurzzeitpflege. Für die Station bedeutete dies erheblich mehr Bürokratie, Dokumentation, eine engere Taktung der Einsätze und damit weniger Zeit für die Patientinnen und Patienten. Trotzdem war Leonie Meisenzahl-Correia für die Menschen in Burgstädt immer ansprechbar, selbst privat. Sie war das Gesicht der Caritas-Sozialstation und hat auch vieles zusätzlich ehrenamtlich geleistet, wobei sie von ihrem Ehemann tatkräftig unterstütz wurde. Ihre ehemalige Vorgesetzte Elke Clausmeier meint über sie: „Es war ihr wichtig, der ambulanten Pflege ein sehr menschliches Antlitz zu geben. Dies zeigen zum Beispiel die guten Kontakte zu den Familien, die Begleitung bei Beerdigungen der Menschen, die von der Caritas gepflegt worden waren, oder auch die kleinen Präsente bei Geburtstagen oder an Weihnachten für die Kunden. Für die Mitarbeit an diesen Bastelarbeiten konnte sie oft ihre ganze Belegschaft begeistern.“ Leonie Meisenzahl-Correia kann auf ein erfülltes Berufsleben bei der Caritas-Sozialstation in Bürgstadt zurückblicken.

Bild: Schon im September wurde Leonie Meisenzahl-Correia (vorne Mitte) von ihren Leitungskolleginnen und der Verwaltung der Sozialstation verabschiedet
Foto: Caritas MIL

Das Projekt FairMieten bittet um Mithilfe bei der Suche nach einer Wohnung!

--> Siehe beigefügte Information

Beim diesjährigen Vinzenztag der Caritas im Bistum Würzburg wurde der Vinzenzpreis auch an das Projekt „Powerfrauen – Frauen auf Entdeckungsreise“ und damit an Caritas-Mitarbeiterin Rima Hankir verliehen. Sebastian Schoknecht, Pressesprecher des Diözesan-Caritasverbandes, berichtete darüber:

Caritas-Fachbereichsleiterin Christiane Holtmann, unter anderem zuständig für den Bereich Gemeindecaritas, stellte das Projekt „Powerfrauen – Frauen auf Entdeckungsreise“ vor, das ehrenamtlich beim Caritasverband Miltenberg angesiedelt ist. In diesem Projekt, das Frauen mit Migrationshintergrund anspricht, werde aus dem großen Wort „Integration“ auf anschauliche Weise praktische Wirklichkeit. „Hier bekommen Frauen die Möglichkeit, auf Reisen durch Deutschland und Europa, selbst zu entdecken, welche Werte den westlichen Kulturkreis ausmachen“, so Laudatorin Holtmann. Zugleich hätten die Frauen Gelegenheit, auf den Fahrten über ihre Freuden und Hoffnungen, aber auch über ihre Ängste und Sorgen miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Preis in Höhe von 1.500 Euro nahm Initiatorin Rima Hankir durch Bischof Franz Jung und die Ehrenvorsitzende der Caritas, Barbara Stamm, dankbar entgegen. Sie wolle damit weitere Angebote finanzieren.

Die Geschäftsführung und die Kolleginnen und Kollegen der Caritas in Miltenberg gratulieren Rima Hankir zum Vinzenzpreis und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg bei ihrem Projekt „Powerfrauen“!

Bild: Rima Hankir (ganz rechts) bei der Übergabe des Vinzenzpreises in Anwesenheit von Bischof Franz Jung (ganz links)
Foto: Schoknecht, Caritas WÜ

„Gut für die Familie, gut fürs Kind, gut für die Gesellschaft!“ Mit dieser Überzeugung übernahm der Caritasverband für den Landkreis Miltenberg e.V. vor fünf Jahren die Trägerschaft für die wellcome-Standorte Miltenberg und Elsenfeld. Seither hat das Projekt zahlreiche junge Familien nach der Geburt ihres Kindes begleitet und sie mithilfe von Ehrenamtlichen ganz individuell durch praktische Hilfe im Alltag unterstützt.

Bei wellcome werde junge Familien im ersten Lebensjahr des neuen Kindes betreut. Denn die Geburt bringt große Freude in das Leben junger Eltern, stellt sie aber auch vor große Herausforderungen, den neuen Alltag zu meistern. Wenn dann ein soziales Hilfenetz in Form von Großeltern oder anderen Hilfspersonen fehlt, Geschwisterkinder auch Aufmerksamkeit brauchen, die Mutter alleinerziehend ist oder Zwillinge das Licht der Welt erblickt haben, kann wellcome entlasten. Vielfach stehen Familien alleine da, sind gerade in den ersten Monaten erschöpft und manchmal überfordert. Eine ehrenamtliche wellcome-Mitarbeiterin besucht dann die Familie etwa ein bis zweimal die Woche und unterstützt bei der Betreuung des Babys und der Geschwister ganz praktisch und individuell.

Da sein, zuhören und für die Mütter durch zeitliche Freiräume Entlastung im Alltag schaffen, auf diese Weise übernimmt wellcome Verantwortung dafür, dass Kinder einen guten Start ins Leben haben. „Mit wellcome erreichen wir Familien sehr frühzeitig. Durch das große Engagement der Ehrenamtlichen können wir so zu einem Zeitpunkt unterstützen, bevor aus Müdigkeit, Unsicherheit oder kleinen Sorgen große Probleme entstehen. Darüber hinaus können wir die Familien über weitere Angebote für Familien in ihrem Wohnumfeld informieren“, ergänzt Inge Richter, die Koordinatorin des Projekts.

So wirkt wellcome als engagiertes Mitglied im Netzwerk Frühe Hilfen des Landkreises Miltenberg und trägt einen Teil dazu bei, dass das Leben für Familien gelingen kann. Ein Festakt zum Fünfjährigen des Projektes konnte wegen der coronabedingten Einschränkungen nicht stattfinden. So bleibt nur die Möglichkeit, die bisherige gute Arbeit einfach fortzusetzen. „Wellcome ist für jede betroffene Familie da!“ Das betont Inge Richter und ermuntert interessierte Eltern, sich jederzeit bei ihr zu melden: 09371 / 9789-47 oder Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bild: Ehrenamtliche Helferin des wellcome-Projektes in einer Familie Foto: wellcome

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